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Leserbriefe

 

Frage aus Vista Nr. 8, November 2015:

Wann bevorzugen Sie die Komplementärmedizin und weshalb?

 
Question de Vista N° 8, Novembre 2015:

Quand privilégiez-vous la médecine complémentaire et pour quelles raisons?


29. Oktober 2015, A. Wenger aus Bern:

Als aufgeklärter Zeitgenosse verzichte ich auf sämtliche Angebote der Komplementärmedizin. Die konstante Steigerung der Lebenserwartung der Weltbevölkerung ist wohl zu fast 100 Prozent der wissenschaftlichen Forschung zuzuschreiben und somit den ach so bösen chemischen, resp. synthetischen Medikamenten und den Fortschritten der operativen Medizin. Keinem vernünftig denkenden Menschen käme es doch in den Sinn, bei einer schweren Krebserkrankung oder einer Herzoperation, z. B. bei einem Kleinkind, alleine auf Komplementärmedizin zu setzen. Dass dies leider bei fundamentalen Anhängern immer wieder geschieht, mit vielfach desaströsen Auswirkungen, weiss auch ich aus Beispielen aus meinem Bekanntenkreis. Deshalb ist es mehr als vermessen, die Schulmedizin und die Komplementärmedizin auf die gleiche Stufe zu stellen.
Jeder kann bei Wikipedia nachlesen, dass z.B. die Homöopathie als «Pseudowissenschaft» eingestuft wird. In der Tat gibt es keine einzige seriöse wissenschaftliche Studie, die der Homöopathie eine Wirkung attestiert, die über den Placeboeffekt hinausgeht. Dies belegen Doppelblindstudien, in welchen weder die verabreichenden Ärzte noch die Patienten wissen, ob sie die Medikamente oder Placebos verabreichen oder einnehmen. In Wikipedia darf bekanntlich nur stehen, was aufgrund der aktuellen Erkenntnisse als gesichert gilt. Ansonsten muss auf Widersprüche hingewiesen werden. Die Wissenschaft wird leider von vielen Anhängern der Komplementärmedizin verteufelt, was einem Rückschritt ins tiefe Mittelalter gleichkommt. Wissenschaft ist völlig wert- und mythentfrei, ganz im Gegensatz etwa zu Religionen und den meisten Komplementärmedizinlehren, die, wie die Homöopathie, naturwissenschaftlichen Grundprinzipien widersprechen.
Jeder soll glauben, was er will.  Aus meiner Sicht ist es aber nicht akzeptabel, dass für synthetische Medikamente und komplementärmedizinische Arzneimittel unterschiedliche Belege für den Wirksamkeitsbeleg zugelassen sind. Die Verordnung für die obligatorische Krankenpflegeversicherung verlangt klar Wirtschaftlichkeit, Wirksamkeit und Zweckmässigkeit. Was keinen Beleg für die Wirksamkeit erbringen kann, darf logischerweise auch nicht über die obligatorische Krankenversicherung vergütet werden.
 
A. Wenger


Frage aus Vista Nr. 7, Oktober 2015:

Wie denken Sie über die NCD-Strategie, die hilft, die Mittel in der Prävention effizienter einzusetzen?

 
Question de Vista N° 7, Octobre 2015:

Que pensez-vous de la stratégie MNT pour aider à mieux utiliser les moyens dédiés à la prévention?


4. Oktober 2015, B. Landert aus Zollikerberg:

Wenn der erwachsene Mensch immer mehr Vorlagen braucht, wie er präventiv gesund leben soll, ist das für mich gesehen eine Bevormundung! Wir sind von unseren Genen bestimmt. Wir können gesund leben wollen und uns auch bemühen so zu leben, aber wir stossen auf vorbestimmte Grenzen. Einerseits stösst die Gesellschaft an beinahe unbezahlbare Grenzen mit der ständigen Überalterung, andererseits möchte man mit immer ausgeklügelter Medizin die Menschen am Leben erhalten. Ein vernünftiger Mensch kann mit den heutigen Lebensbedingungen und Informationen ohne zusätzliche Strategien sehr gut leben. Die Freizeit wird immer grösser, Sportangebote, Wellness, Ferien, Nahrung, alles ist im Überfluss oder Überdruss vorhanden – was braucht es noch mehr? Trotzdem gibt es Menschen, die möchten eigene Wege gehen, ohne sich Gedanken über Gesundes oder Krankmachendes zu machen. Diese Menschen leben vielleicht in den Augen der hysterischen Gesundheitsaposteln lebensgefährlich, aber sie leben nach dem Lustprinzip! Junge Menschen denken nicht an das Alter und die Konsequenzen ihres Lebens, und die Alten dürfen und sollten nicht erwarten, dass alles immer machbar ist! Ins Altersheim geht nur noch derjenige freiwillig, der es sich leisten kann – was ist dagegen einzuwenden? Früher wurde der Mensch nicht so alt, die finanziellen Probleme waren kleiner, die Alten gingen ins Stöckli und wurden versorgt und durften sterben. Heute muss jeder alt werden und darf nicht mehr sterben, das ist das Problem! Die Krankheits- resp. Gesundheitsindustrie ist trotz allem ein florierender Wirtschaftszweig und der darf nicht untergehen. Krankheit lohnt sich trotz allen Massnahmen dagegen.
 
B. Landert


Vista Nr. 6, September 2015, Artikel «Prioritäten setzen – Was Kandidaten als wichtig erachten»:

30. August 2015, B. Landert aus Zollikerberg:

Prioritäten setzen, sollte jeder einzelne von uns, nicht nur die Kandidaten. Ständerat Roland Eberle (SVP) scheint mir am Glaubwürdigsten, denn die Kosten müssen stabilisiert werden. Natürlich hat jeder von den Gesprächsteilnehmer den Willen, das Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen, aber wie, dies ist die grosse Rätselfrage?
Ich arbeitete mein Leben lang als Fachfrau, früher Krankenschwester, und ich sehe mit Bedauern, wie der heutige Spitalapparat läuft. Nichts wird ausser Acht gelassen, bei jeder Kleinigkeit muss alles abgecheckt werden. Natürlich immer mit den teuersten Möglichkeiten, die in jedem kleinsten Spital stehen und saniert werden müssen! Die klassischen Krankheiten haben sich im Laufe der Zeit nicht total verändert, der Patient auch nicht. Auch früher hat man medizinische, gute Arbeit geleistet. Der Unterschied zu heute: Die Ärzte waren näher am Patient. Heute stellen die Maschinen die Diagnose. Auf diese sei Verlass – meint man. Das Patientengespräch brauche es nicht mehr so dringend.
Das Rad läuft, der Konkurrenzkampf ebenfalls: Die Spitäler werden zu Hotels, es gibt keinen Unterschied mehr! Was ich sehr beanstande, ist, dass Ärzte-Fehler noch immer den Krankenkassen und dem Patient angelastet werden. Dies verstehe ich überhaupt nicht. Überall in jeder Berufssparte passieren Fehler – diese kann man nicht einfach auf den Kunden abwälzen. Die folgenschweren Fehler des Arztes werden Todgeschwiegen, Millionen von Geldern den Krankenkassen zugespielt, vom Leid der Patienten gar nicht zu sprechen!
Auch die unzähligen Transplantationen laufen ins Uferlose. Zum Beispiel das Leiden eines Patienten mit einem Kunstherz zu verlängern, wenn keine Möglichkeit eines Organ-Herzens gegeben ist, weil der Patient 70 Jahre alt ist! Dies habe ich in meinem Bekanntenkreis erlebt. Die Patientin starb nach einem Jahr – nur in kurzen Abständen konnte sie das Spitalbett verlassen! Diese Kosten liefen ins Uferlose, solches dürfte nicht angewendet werden, da man weiss, dass ein Kunstherz nur eine Übergangslösung  ist! Es fehlt ein grosses Stück Ehrlichkeit seitens der Ärzte: alles ist auch in der heutigen Zeit nicht machbar, der Mensch ist und bleibt endlich! Ganz wichtig scheint mir ist die Förderung der Palliativbetreuung – eine dringende Notwendigkeit, dazu viel kostengünstiger als unnötige Operationen oder Chemotherapien!
 
Das ist meine Sicht zur Thematik!
B. Landert


Frage aus Vista Nr. 5, Juni 2015:

Befürworten Sie, dass der Beruf des Hausarztes wieder attraktiver gestaltet wird?

 
Question de Vista N° 5, Juin 2015:

Avez-vous envie que le métier de médecin de famille redevienne attractif?


1. Juni 2015, A. Arnold aus Köniz:

Hausärzte sind genauso wertvoll wie Spezialärzte

Aus meiner persönlichen Sicht leisten Hausärzte ebenso wichtige und wertvolle Dienste wie Spezialärzte. Drei Gründe reichen aus, um dies zu untermauern: Erstens sind Hausärzte in der Lage mehrere Krankheiten zu behandeln. Zweitens sind Hausärzte kostengünstiger. Spezialärzte hingegen sind in der Regel für alle Kostenbeteiligten viel zu teuer. Drittens festigen regelmässige Hausarztbesuche ohnehin das gegenseitige Vertrauen von Arzt und Patient sowie den Heilungsprozess.
Letztendlich bin ich fest davon überzeugt, dass gemeinschaftliche Praxen für Allgemeinmediziner den Ärztemangel weitgehend beseitigen würden. Allerdings braucht es dazu auch bessere finanzielle Anreize (kostengünstigere Praxen, bessere Löhne) sowie eine Aufwertung ihres vielseitigen und verantwortungsvollen Berufs!

A. Arnold


3. Juni 2015, S. Saeglitz de Préverenges:

Le médecin de famille ne pourra pas être remplacé par de Cabinets de groupe ceux-ci travaillant à temps partiel et ne peuvent avoir 1 suivi pour des maladies graves souvenir un autre Médecin vous soigné. Mais par contre ils sont utiles pour les urgences.
Pourquoi ne pas laisser s’installer les jeunes médecins déjà diplômés ? Il ont plus de temps pour un suivi médical que les cabinets de groupe.
La disparition des médecins de famille retraitéslaisse un grand source aux personnes fortement atteinte dans leur santé.
Voilà, mon point de vue.
Peux-étre pourrais-se lire une réponse dans le prochain journal (Vista).

Je vous souhaite un été en bonne santé et avec mes meilleures salutations
S. Saeglitz


8. Juni 2015, Ad. Jaques (Expert diplômé en finance et controlling) de Sainte-Croix:

Mesdames, Messieurs,

J'ai pris connaissance, avec intérêt, de votre article «Vers la pénurie» et vous informe que je suis 100% d'accord de soutenir une initiative demandant le soutien à l'amélioration de l'attractivité des médecins de famille. Personnellement, j'estime que médecin, infirmier, personnel médical et hospitalier, auxiliaire de santé n'est pas un métier mais une VOCATION.
Président de la Fédération Vaudoise des Caisses-maladie vaudoises pendant 30 ans, j'ai toujours défendu que la valeur du point de l'acte intellectuel du médecin généraliste, du pédiatrie, du gynécologue devait être plus élevé que pour les spécialistes.

Veuillez agréer, Mesdames, Messieurs, mes meilleures salutations.
Ad. Jaques


Frage aus Vista Nr. 4, Mai 2015:

Sind Sie auch der Meinung, das System müsse neu organisiert werden, um beides, Qualität und Effizienz, positiv zu entwickeln?

 
Question de Vista N° 4, Mai 2015:

Etes-vous aussi d’avis que le système doit être réorganisé pour plus de qualité et d’efficacité?


1. Mai 2015, P. Goetschel:

Es ist eine leidige Sache mit den Reformen beim Gesundheitswesen!
Denn allzu viele Players sind da am Werk und ein geläufiges Sprichwort sagt ja zu Recht «Allzu viele Köche verderben den Brei»!
Hinzu kommen noch handfeste Interessen seitens der Anbieter! Solange gerade von dieser Seite ein derart intensives Lobbying bei den massgebenden Parlamentariern betrieben werden kann, sehe ich kaum einen Silberstreifen am Horizont.
Die Gefahr besteht, dass hier weiterhin finanzielle Einzelinteressen vor dem Wohl der Patienten gestellt werden!

P. Goetschel


6. Mai 2015, J. Josephides de Genève:

Monsieur Faller,
Après avoir lu votre article paru dans la Revue VISTA de ce mois, je tiens à vous faire part de mon Accord total sur votre Analyse de la Situation concernant surtout les Prix des médicaments en Suisse.
En effet, en tant que Pharmacien diplôme fédéral et ayant pratiqué depuis près de 50ans en Suisse, je pourrai vous confirmer qu'avec la Baisse constante sur les prix et la Réduction drastique de la marge bénéficiaire sur la Vente des médicaments chez nous, va irrémédiablement mener à une Pénurie dans le Secteur des médicaments produits en Suisse et par la créer artificiellement une Situation de Crise qui va provoquer sûrement une certaine Insécurité Sanitaire dans notre Pays dans pas longtemps.
En effet, nous assistons déjà dans nos approvisionnements en Produits de base courants des «Ruptures de Stock» très inquiétants et beaucoup de mes Confrères s'en plaignent y compris nombre de leur Clients. Ce qui n'était jamais arrivé auparavant .
C'est pourquoi il est Urgent d'agir sur cette «Politique minimaliste» et Modifier le modèle actuel des Fixations des Prix des médicaments en Suisse, comme vous le Préconisez dans votre Article.
J'espère que vos Propositions vont avoir un accueil favorable auprès de nos Responsables de Santé dans notre Pays et mener très vite a des Réflexions positives et des Solutions Constructives.
En tous les cas, je tiens à vous Féliciter pour votre Clairvoyance et ne peux que vous encourager d'insister auprès de nos Autorités pour Agir dans les meilleurs délais.
Je vous prie de croire, Monsieur Faller, en l'expression de ma haute considération.

J. Josephides de Genève, Pharmacien Dipl. Fédéral (1965)


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Leben mit Krebs – 'Die Mistel steigert meine Lebensqualität.'»:

4. Mai 2015, G. Fankhauser aus Bern (14 Jahre jung):

Liebes Vista-Magazin,
ich möchte heute meine Meinung zum Artikel «Leben mit Krebs», der in der 4. Ausgabe Ihres Magazins erschienen ist und Matthias Klotz geschrieben wurde, äussern.
Da es sehr viele an Krebs erkrankte Menschen gibt, ist das ein sehr grosses Thema für die heutige Welt. Ich finde, dass Erika Huber sehr viel Mit und Kraft wiedergibt. Als sie 60 Jahre alt war, wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Sofort kämpft sie dagegen an. Für sie war es total zweitrangig, ob die Therapien wirkten. Sie wollt einfach nur Leben. Sehr berührt hat mich vor allem der Satz: «Ich habe ein gutes Leben.»
Erika Huber hat sehr Grosses bewiesen, da sie mit ihrer Krankheit nicht im Zentrum stehe wollte – nein, sie blieb trotzdem aktiv im Leben, nicht nur körperlich, sondern sie setzte sich auch für die Umwelt ein. Ausserdem sprüht sie nur so voller Lebenslust. Somit hat sie sich zu einem Vorbild für viele an Krebs erkrankte Menschen gemacht.
 
Freundliche Grüsse
G. Fankhauser


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Leben mit Krebs – 'Die Mistel steigert meine Lebensqualität.'»:

1. Mai 2015, J. Zenger aus Bern (14 Jahre jung):

Ich habe Ihren Artikel über «Leben mit Krebs» gelesen und er hat mich sehr berührt, da meine Grossmutter an Krebs leidet und ich deshalb im Moment auch sehr oft mit diesem Thema konfrontiert werde. Trotz der traurigen Hintergründe finde ich es einen sehr schönen Artikel. Ich finde es toll, wie Erika Huber mit ihrer Krankheit umgeht und trotz allem nicht ihre Lebensfreude verliert.
Es ist sehr schlecht, wie viele Leute Krebs haben oder sogar daran sterben müssen. Ich hoffe, dass man diese Krankheit bald noch besser heilen kann und nicht mehr so viele Leute daran leiden müssen.
Es ist ausserdem das erste Mal, dass ich von einer Misteltherapie gehört habe, doch ich werde auf jeden Fall mal mit meiner Grossmutter darüber reden. Vielleicht hilft es ihr ja auch und es geht ihr damit besser, so wie Erika Huber. Mir gefällt die Aussage sehr, dass man im Schlechten auch immer das Gute sehen sollte und ich hoffe, dass Erika Huber bei ihrer Einstellung bleibt und auch weiterhin positiv durch diese Krankheit gehen kann. Bestimmt gibt es aber auch Tage in dieser Krankheit, an denen man nur noch das Schlecht sieht, doch wichtig ist, dass man wieder aufsteht und weitermacht. Darum gefällt mir dieser Satz von Erika Huber auch so gut: «Meine Krankheit bestimmt zwar meinen Alltag, doch sie bestimmt nicht mein Leben. Mein Leben bestimme ich.»
 
Liebe Grüsse
J. Zenger


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Engagement in Bali – Vom Bankdirektor zum Entwicklungshelfer»:

1. Mai 2015, N. Scheidegger aus Bern (14 Jahre jung):

Liebe Nadja Belviso, liebes Team des Vista-Magazins
 
Daniel Elber, früherer Bankdirektor, hat sich entschieden, sein sonst so strukturiertes Leben aufzugeben und in den letzten 15 Jahren vor seiner Pensionierung etwas Sinnvolles zu machen.
Er hilft heutzutage armen Leuten und Bettlern in Bali. Er unterstützt Familien, vermarktet lokale Produkte und sammelt Geld. Zu Hause liess er Arbeit, Freunde und Familie zurück, um diesen Menschen zu helfen. Meiner Meinung nach ist diese plötzliche Entscheidung sehr stark, da es wohl auch nicht einfach war, so kurzfristig ein neues und anderes Leben zu beginnen. Den ganzen Artikel finde ich sehr berührend und den neu eingeschlagenen Weg von Herrn Elber sehr schön. Er macht andere Menschen und somit auch sich selbst glücklich. Ich bewundere Herrn Elber und staune auch, mit wie wenig man doch so viel ändern und verbessern kann. Es wäre toll, wenn es mehr solche Menschen geben würde, denn nicht nur in Bali braucht man Unterstützung. Auch sollten vielen Leuten die Augen geöffnet werden, dass jeder noch so schöne Ferienort auch seine Schattenseiten hat.
 
Liebe Grüsse
N. Scheidegger


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Vegan leben – Die Lebensweise ändert sich»:

1. Mai 2015, E. Hänni aus Bern (14 Jahre jung):

Liebes Vista-Magazin
 
Mit diesem Leserbrief möchte ich euch gerne meine Meinung mitteilen.
Ich habe grossen Respekt vor Veganern, denn ich könnte selbst nicht auf tierische Produkte verzichten. Ich bin zwar  selbst Vegetarierin, dies ist für mich aber kein Problem. Aber auf alle tierischen Produkte, dich ich fast täglich gebrauche, verzichten zu müssen, wäre schwierig für mich.
Für mich wirkt dieser Artikel, als ob er die Menschen dazu ermutigt, vegan zu leben. Aber ich finde, man sollte selbst entscheiden, vegan zu leben und nicht, weil ein Artikel einen beeinflusst.
Momentan ist es auch Trend, vegan zu leben. Die meisten sind vegan , weil sie dazugehören wollen und nicht weil sie finden, dass die Tiere leiden. Die ist für mich eine falsche Einstellung.
Aber ich finde es gut, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass man auch ohne tierische Produkte leben kann.
 
Mit freundliche Grüssen
E. Hänni


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Vegan leben – Die Lebensweise ändert sich»:

30. April 2015, A. Gerber aus Bern (14 Jahre jung):

Liebe Vista-Redaktion,
 
ich habe mir den Artikel «Vegan leben» für einen Leserbrief ausgesucht, weil ich selber Teilzeit-Vegetarierin bin. Ich habe mir auch schon einige Male überlegt, ob ich eine Weile Veganerin sein möchte, es jedoch immer wieder gelassen, da ich selbst nicht ausserordentlich gerne Gemüse habe. Deshalb hat mich dieser Artikel interessiert.
Ich denke, dass die Sachen die Frau Bürge in dem Artikel erwähnt, sicherlich stimmen. Ich selber kann das ja nicht beurteilen, da ich es selbst noch nicht ausprobiert habe. Ich frage mich, wie das geht, denn es hat ja in jedem Brot oder in Nudeln irgendetwas, das von einem Tier kommt. Wenn man sich nur noch von Gemüse, Früchten, Bohnen und Nüssen ernährt kriegt man ja gar keine Nährstoffe mehr, die wichtig sind. In der Lebensmittelpyramide werden durch diese Ernährung ja gleich drei von fünf Stufen gestrichen. Ich finde es eigentlich gut, wenn man die vegane Ernährung für ein paar Wochen ausprobiert, aber ich denke nicht, dass es gut ist, wenn man das ein ganzes Jahr oder sogar noch länger macht.
Alles in allem bin ich mit Frau Bürges Meinung einverstanden.
 
Herzliche Grüsse
A. Gerber


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Vegan leben – Die Lebensweise ändert sich»:

30. April 2015, J. Gautschi aus Bern (14 Jahre jung):

Meiner Meinung nach wird in dem Artikel das vegane Leben bei Erwachsenen sehr gut beschrieben. Aber ich finde, dass das vegane Leben bei Jugendlichen mehr hätte beschrieben werden sollen. Ich glaube nämlich, dass das vegane Leben ein wenig zum Trend geworden ist und auch viele Jugendliche diesen Trend verfolgen. Der Nachteil dabei ist, dass wenige Jugendliche wissen, welche Vitamine und wichtige Nährstoffe ihnen dann fehlen und wie sie diese ersetzen oder ausgleichen können. Und somit ist die vegane Ernährung, die eigentlich gesund sein kann, dann ungesund.

J. Gautschi


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Übergewicht – Ursachen und Lösungen»:

30. April 2015, A. Jakob aus Bern (14 Jahre jung):

Lieber Jürg Lendenmann
 
Ich habe Ihren Artikel zum Thema Übergewicht gelesen und würde Ihnen gerne meine Meinung dazu mitteilen.
Ich finde den Artikel sehr Interessant und glaube, dass er sehr vielen übergewichtigen Menschen helfen könnte, abzunehmen. Was ich zum Beispiel sehr gut finde, ist, dass der Artikel sehr viele gute Tipps und Ideen beinhaltet.
Was ich persönlich vielleicht noch dazu geschrieben hätte, wären ein paar aufmunternde Worte gewesen. Dazu würde ich zum Beispiel schreiben, dass man etwas Geduld braucht, bis man die Ernährung umgestellt hat und das Gewicht sinkt.
 
Mit freundliche Grüssen
A. Jakob


Vista Nr. 4, Mai 2015, Artikel «Wechseljahre – Wichtige Lebensphase mit Beschwerden»:

30. April 2015, Vreni Osterwalder-Bollag:

Loblied auf die Hitzewallungen

Ich bin fast 73 Jahre alt. Immer noch besuchen mich meine Hitzewallungen täglich einige Male und durchbluten meinen ganzen Körper aufs angenehmste. Wir sind befreundet, meine Hitzewallungen und ich, und wir verstehen nicht, dass die «Wallungen» überall so schlecht gemacht werden. Zugegeben: zwischen Alter 50 und 60 übertrieben sie ihre Heftigkeit, und ich war gezwunden, Hormone anzuwenden (in Form eines Pflasters auf der Haut). Ich musste es tun, um weiterarbeiten zu können, denn die Wallungen waren so heftig, dass ich bisweilen beinahe ohnmächtig wurde.
Nach 60 hatten die Hitzeschübe und ich gelernt, uns auf einander einzupendeln. Die Wallungen stimmten sich auf eine «normale Tätigkeit» und auf meine Bedürfnisse ein.
Wenn ich z.B. spüre, dass eine Erkältung im Anzug ist, dann hoffe ich auf eine schöne Hitzewallung, die auch sogleich die Erkältung vertreibt. Der ganze Körper wird von einer wunderbaren Wärme durchflutet. Immer noch entledige ich mich sofort einer allfälligen Wolljacke. Die Wärmezufuhr ist für meinen Körper einfach wunderbar. Nachts schlafe ich «durch», d.h. ich erwache im allgemeinen nicht, bis zum Aufstehen am morgen – keine Schweissausbrüche mehr.
Ich treibe übrigens viel Sport in Form von Gymnastik, Stretch&Relax, Feldenkrais, Schwimmen, Wandern. Das hindert meine Wallungen gar nicht daran, mir mir weiterzuwirken!

Ich weiss nicht, warum die Hitzewallungen zum Feind der Frauen geworden sind. Vorausgesetzt, sie sind in einer ertragbaren Stärke, sind sie angenehm und meiner Überzeugung nach sogar nützlich.

Übrigens glaube ich nicht, dass die Hitzewallungen mit einer gut oder schlecht funktionierenden Sexualität zu tun haben. Ich glaube, da sind andere Faktoren am Werk.

Mit den besten Grüssen

Vreni Osterwalder-Bollag
Psychotherapeutin, Zürich


Krankes Gesundheitswesen – Gesundes Krankheitswesen

Wir sind ein verwöhntes, schwächliches und narzisstisches Volk geworden: Action, Event, Spass, Fun – die Segensversprechen unserer Zeit, die hohlen Maximen viel zu vieler. Leiden, Sterben und Tod, das ist etwas für den Bildschirm, für die anderen, möglichst irgendwo weit weg. Bloss ich nicht – igitt! Wir haben uns meilenweit entfernt vom Natürlichen, vom Naturgegebenen, von der Schöpfung. Auferlegtes Schicksal und Leiden gelten als Wegzumachendes, und die Medizinindustrie lässt sich vor diesen Karren spannen – mit grossem materiellem Gewinn und Ansehen. Unsere Ansprüche an das Leben sind ins Ungeheuerliche gewachsen, perfide gefördert von einer rein gewinnorientierten Maximierungswirtschaft. Und nun beisst uns dieses selbst geschaffene Ungeheuer in den eigenen Schwanz: Wir ersticken langsam an den finanziellen, sozialpolitischen, körperlichen und seelischen Schäden, die wir wacker selber anrichten. Im Glauben, das sei der (medizinische) Fortschritt, das sei das uns von der Werbung versprochene, schöne und bunte Leben.
 
Notfallstationen nehmen heute Kinder und Erwachsene auf, die ein bisschen Fieber oder Bauchweh haben. Leute, Eltern, Hypochonder, die glauben, es nicht ertragen zu können, ein paar Tage still zu liegen und heissen Tee zu trinken. Die sofort und möglichst billig Abhilfe von allem Übel einfordern, immer öfter anwaltlich gestützt durch schamlose Juristen, die ihnen noch dabei helfen. Und so das Medizinpersonal subtil zwingen, selbst absolute Bagatellen zu behandeln, bloss damit daraus kein Gerichtsfall mit Geldforderungen oder Imageverlust entstehen möge. Patienten meckern und schimpfen in Krankenhäusern über das Essen, über das Rauchverbot, über vermeintlich mangelnde Aufmerksamkeit des Personals – bloss weil ihnen langweilig ist, weil sie sich nicht ins Unvermeidliche schicken können oder wollen. Einsicht und Demut sind Fremdwörter geworden. Pseudowissen bezieht man aus Boulevardzeitungen, TV oder Internet. Jeder weiss alles besser und ist enttäuscht, wenn die selbst gestellte, superinteressant machende Megadiagnose in sich zusammenfällt zu einem stinknormalen Problemchen: Masern, Erkältung, Versagensangst, Lebensangst, Suchtverhalten, überfressen, übersoffen, usw. Ist das noch normal? Ist das noch gesund? Eben.
 
Ich meine, wir sollten den Mut haben, klar und unmissverständlich die Notbremse zu ziehen: Nein zu sagen, wo ein Nein am Platz ist, wo schlicht und ergreifend keine spezielle Behandlung nötig ist, wo althergebrachte Hausmittelchen genügen; wieder lernen, unvermeidliches Leiden tapfer durchzustehen; die Ursachen der allermeisten Gesundheitsprobleme bei uns selbst, in unserem alltäglichen Verhalten zu suchen und zu erkennen; usw. Statt darauf zu hören, was das Leben von uns erwartet und verlangt, betteln wir das Leben (und die Medizin) an wie hilflose kleine Kinder ihre Eltern. Diese pubertäre Einstellung halte ich für unwürdig und peinlich. Und sie ist extrem teuer. Das dürfen und können wir uns endgültig nicht mehr leisten. Dieses weinerliche Getue (auch in der Medizin) müssen wir uns definitiv abschminken. Der Mensch wurde als selbständiges, starkes und leidensfähiges Wesen geschaffen – belassen wir’s also dabei.

Ch. Buschan


Frage aus Vista Nr. 3, April 2015:

Wollen Sie in der Schweiz eine Billigstmedizin?

 
Question de Vista N° 3, Avril 2015:

Voulez-vous d'une médecine au rabais en Suisse?


27. März 2015, Ch. Buschan:

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin 67, studierter Humanbiologe, pensionierter Polizeipsychologe und Notfallseelsorger a.D. Hier meine Reaktion auf Ihren Aufruf in der Form eines Leserbriefes:
 
Krankes Gesundheitswesen – Gesundes Krankheitswesen

Wir sind ein verwöhntes, schwächliches und narzisstisches Volk geworden: Action, Event, Spass, Fun – die Segensversprechen unserer Zeit, die hohlen Maximen viel zu vieler. Leiden, Sterben und Tod, das ist etwas für den Bildschirm, für die anderen, möglichst irgendwo weit weg. Bloss ich nicht – igitt! Wir haben uns meilenweit entfernt vom Natürlichen, vom Naturgegebenen, von der Schöpfung. Auferlegtes Schicksal und Leiden gelten als Wegzumachendes, und die Medizinindustrie lässt sich vor diesen Karren spannen – mit grossem materiellem Gewinn und Ansehen. Unsere Ansprüche an das Leben sind ins Ungeheuerliche gewachsen, perfide gefördert von einer rein gewinnorientierten Maximierungswirtschaft. Und nun beisst uns dieses selbst geschaffene Ungeheuer in den eigenen Schwanz: Wir ersticken langsam an den finanziellen, sozialpolitischen, körperlichen und seelischen Schäden, die wir wacker selber anrichten. Im Glauben, das sei der (medizinische) Fortschritt, das sei das uns von der Werbung versprochene, schöne und bunte Leben.
 
Notfallstationen nehmen heute Kinder und Erwachsene auf, die ein bisschen Fieber oder Bauchweh haben. Leute, Eltern, Hypochonder, die glauben, es nicht ertragen zu können, ein paar Tage still zu liegen und heissen Tee zu trinken. Die sofort und möglichst billig Abhilfe von allem Übel einfordern, immer öfter anwaltlich gestützt durch schamlose Juristen, die ihnen noch dabei helfen. Und so das Medizinpersonal subtil zwingen, selbst absolute Bagatellen zu behandeln, bloss damit daraus kein Gerichtsfall mit Geldforderungen oder Imageverlust entstehen möge. Patienten meckern und schimpfen in Krankenhäusern über das Essen, über das Rauchverbot, über vermeintlich mangelnde Aufmerksamkeit des Personals – bloss weil ihnen langweilig ist, weil sie sich nicht ins Unvermeidliche schicken können oder wollen. Einsicht und Demut sind Fremdwörter geworden. Pseudowissen bezieht man aus Boulevardzeitungen, TV oder Internet. Jeder weiss alles besser und ist enttäuscht, wenn die selbst gestellte, superinteressant machende Megadiagnose in sich zusammenfällt zu einem stinknormalen Problemchen: Masern, Erkältung, Versagensangst, Lebensangst, Suchtverhalten, überfressen, übersoffen, usw. Ist das noch normal? Ist das noch gesund? Eben.
 
Ich meine, wir sollten den Mut haben, klar und unmissverständlich die Notbremse zu ziehen: Nein zu sagen, wo ein Nein am Platz ist, wo schlicht und ergreifend keine spezielle Behandlung nötig ist, wo althergebrachte Hausmittelchen genügen; wieder lernen, unvermeidliches Leiden tapfer durchzustehen; die Ursachen der allermeisten Gesundheitsprobleme bei uns selbst, in unserem alltäglichen Verhalten zu suchen und zu erkennen; usw. Statt darauf zu hören, was das Leben von uns erwartet und verlangt, betteln wir das Leben (und die Medizin) an wie hilflose kleine Kinder ihre Eltern. Diese pubertäre Einstellung halte ich für unwürdig und peinlich. Und sie ist extrem teuer. Das dürfen und können wir uns endgültig nicht mehr leisten. Dieses weinerliche Getue (auch in der Medizin) müssen wir uns definitiv abschminken. Der Mensch wurde als selbständiges, starkes und leidensfähiges Wesen geschaffen – belassen wir’s also dabei.

Ch. Buschan


Vista Nr. 2, März 2015, Artikel «Mehr Lebensqualität – Die Mistel in der Krebstherapie»:

28. Februar 2015, R. Hofer:

Zu erwähnen ist im Zusammenhang mit der Misteltherapie Ihr Begründer Dr. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie.
Die Misteltherapie wird seit über 70 Jahren in verschiedenen Kliniken in Arlesheim und Deutschland gegen Krebserkrankungen eingesetzt.


Frage aus Vista Nr. 2, März 2015:

Finden Sie die Änderungen positiv, die das revidierte Medizinalberufegesetz mit sich bringt?

 
Question de Vista N° 2, Mars 2015:

Trouvez-vous que les changements apportés par la révision de la LPMéd sont positifs?


28. Februar 2015, H. U. Lüthy:

Sehr geehrte Damen/Herren,

wem, soll der Bewohner eines Landes heute noch vertrauen?
Sehen Sie mal die Gesichter der Personen, der Werbung und der Geschäftemacherei an.
 
Wünsche Ihnen einen guten Tag
H. U. Lüthy


28. Februar 2015, W. Krebs:

Hallo,

befürworte das Medizinalberufegesetz, wenn Verbesserungen erreicht werden, z.B.

  • elektronische Patientendossiers
  • vereinfachte Abläufe
  • unnötige Untersuchungen vermeiden
  • bessere Zusammenarbeit der Akteure

Gruss
W. Krebs


Vista Nr. 1, Februar 2015, Dossier-Thema «Grippe und Erkältung»:

30. Januar 2015, Vreni Osterwalder-Bollag:

Ich lese Ihr Heft gerne und lasse mich inspirieren.
Gegen Erkältung – und wer weiss, ob es nicht auch gegen Grippe hilft?? –  mache ich gute Er­fah­run­gen mit Emser­salz Spü­lun­gen! Man muss aber lernen, das Salz­wasser durch die Nase in den Rachen laufen zu lassen. Dabei habe ich gute Er­fah­run­gen mit einem Pump­gefäss gemacht, das man in der Apotheke kaufen kann.
 
Beste Grüsse
Vreni Osterwalder-Bollag


Frage aus Vista Nr. 8, November 2014:

Schätzen Sie die Dienstleistungen Ihrer Apotheke um die Ecke?

 
Question de Vista N° 8, Novembre 2014:

Appréciez-vous les services de la pharmacie du coin?


2. Dezember 2014, René Fuchsloch:

Mesdames, Messieurs,

J’ai lu avec beaucoup d’intérêt votre article «Officines : la Fin ?» et j’y répond avec plaisir comme vous le suggérez.
Et bien oui les pharmacies locales et privées sont des acteurs essentiels de la santé publique. Elles doivent absolument exister. Je ne sais pas si le prix des médicaments influencent tellement sur le revenu des pharmaciens, mais il serait très dommageable et couteux dès les voir disparaître. En effet leurs conseils sur la prise d’un médicament chronique m’a permis de baisser de moitié la dose prescrite par le médecin. Et ceci depuis plusieurs années et pour mon plus grand bien. Donc une économie pour mon assurance. Lors d’un sérieux ennui de santé pendant la nuit d’un de mes enfants, j’ai pu recevoir de la pharmacie de service, le médicament conseiller par le médecin.
Qui peut offrir de tels services ? Sûrement pas ces pharmacies de vente par correspondance. En cas d’urgence devrons-nous aller à Zuchwil ou Frauenfeld ? Et pour quelles économies !
Mon médecin a son cabinet à Vevey et je ne vois pas pourquoi mes médicaments devraient venir de Zuchwil. Occasionner des transports n’est pas écologique.
Les pharmacies locales et privées paient leurs impôts localement, forment des apprenties «aide en pharmacie», elles sont donc acteurs importants de la vie économique de chaque localité de notre pays.
Ces ventes par correspondances sont la perte importante de clients de nos pharmacies et leur activité doit cesser. Sinon notre pays va vite se transformer en désert sanitaire.
 
Recevez, Mesdames, Messieurs, mes respectueuses salutations
René Fuchsloch


27. November 2014, Ilona Rohr:

Ich schätze die Dienstleistung meiner Apotheke sehr, bin sogar darauf angewiesen.
In einer Zeit, wo wir immer mehr an «Apparate» verwiesen werden, verkümmert die Seele ein Stück mehr im Alter. Ich bin im Rollstuhl, habe MS. Aber alles ist beschwerlicher und da ist es für mich sehr wichtig, dass ich über meinen Zustand mit «meiner» Fachperson sprechen kann.
Es wird auch gerne vergessen, dass ich nicht nur MS habe, sondern auch alt werde, wie alle anderen auch. Welche Medikamente sind kompatibel? Die Erfahrungen austauschen zu können, ist mir wichtig. Das erhöht auch die Kompetenz der Fachfrau und des Kunden.
Es wäre bitter, wenn ich irgendeiner Telefonistin meine Bestellungen durchgeben müsste.

 
Herzliche Grüsse
Ilona Rohr


21. November 2014, Inka Keuper:

Meine Meinung dazu, dass die Apotheken wichtig sind: Ja, ich bin zwar kein wichtiger Kunde, aber ich möchte auf keinen Fall auf meine Apotheke in unmittelbarer Nähe verzichten. Man bekommt die Medikamente sofort, wenn man sie braucht und wenn man Beratung nötig hat, bekommt man auch diese, was ich sehr wichtig finde.

 
Inka Keuper
5103 Möriken


Frage aus Vista Nr. 1, Februar 2014:

Soll das Gesundheitswesen staatlich mehr gesteuert werden?

 
Question de Vista N° 1, Février 2014:

L’Etat doit-il piloter davantage le système de santé?


6. März 2014, Simon Albisetti:

Guten Tag

Ich schreibe ihnen hiermit auch meine Meinung zum Thema. Als selbständiger Physiotherapeut leiden wir in der letzten Zeit unter der Willkür einiger Krankenkassen. Dazu kommt für uns Physiotherapeuten die festgefahrene Tarifsituation und seit mehr als 12 Jahren der gleiche Tariftaxpunktwert. Von den ständig steigenden horrenden Prämien ganz zu schweigen.
Ich wäre deshalb für eine staatlich Steuerung, ja sogar für eine Einheitskrankenkasse.
 
Mit freundlichen Grüssen
Simon Albisetti


27. Februar 2014, Herr Pio Meyer:

Neue Strategie im Gesundheitswesen – Abbau zugunsten der Bevölkerung? Selbst nur als Patient mit der Materie in berühren gekommen, überrascht mich heute, nachdem ich mich spontan für die Höhenklinik einsetze, der Verschleiss an Geldmitteln, wie der Verschleiss an Ärzten. Mittlerweile kenne ich sicher ein Dutzend Ärzte die Opfer von spitalinternen Machtspielen wurden. Die ZHW (Zürcher Höhenklink Wald) ist ein prima Beispiel von persönlichen Interessen unter Auslassung der Patienteninteressen. Oder denken Sie an das Spielchen Hochgebirgsklinik Davos und der Neubau auf dem Areal der ZHW Clavadel.

Herzlich vom Salomon Tempel im Toggenburg


26. Februar 2014, Camille Vogt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Soll das Gesundheitswesen staatlich mehr gesteuert werden?
Ja!
Einerseits durch die Abschaffung oder zumindest die Reduktion der Subventionen auf krank machende Lebensmittel (Zucker, Produkte aus Weissmehl, Fleisch, Eier, Milch, Milchprodukte).
Andererseits durch die Förderung pflanzlicher, gesunder Lebensmittel (Gemüse, Obst, Getreide, Kartoffeln, Beeren, Nüsse, Soja, Hülsenfrüchte).

Freundliche Grüsse
Camille Vogt


25. Februar 2014, L. Sahli:

Viele Kassen mit grossen Gebäuden, die das Ganze verteuern.
Eine Kasse vom Bund betreut, wäre das Beste.

Mit freundliche Grüssen
L. Sahli


24. Februar 2014, Myrtha Eberhardt:

Sehr geehrte Damen & Herren,

wichtig wäre vor allem, dass die Schweiz wieder mehr eigene Ärzte ausbilden würde und auch mehr Pflegepersonal. Ausserdem sollte der TarmedTarif so geändert werden, dass z.B. Hausärzte und Kinderärzte wieder entsprechend verdienen, dass auch Nachfolger gefunden werden können. Spezialärzte werden zzt. sehr bevorzugt. Augenärzte verdienen z.B. an jeder Staroperation (grauer Star) trotz jetziger Massenabfertigung pro Auge Fr. 4000.- , trotzdem heute nur noch je 5 Minuten (früher je 20 Min) notwendig sind! Der  Staat ist absolut in der Lage in dieser Hinsicht auf das Gesundheitswesen Einfluss zu nehmen – auch die immer noch üblichen Telefonanrufe, um vor allem jüngere Mitglieder zu einem Krankenkassenwechsel zu bringen sind absolut unnötig – und kosten nur Mittel, die die Kassen gut für andere Zwecke nützen könnten.
Vielen Dank, dass Sie das Thema aufgreifen, wenn viele sich dazu äussern lässt sich vielleicht etwas erreichen!

Mit freundlichen Grüssen   
Myrtha Eberhardt


24. Februar 2014, H.D.:

Guten Tag!

Eine staatliche Steuerung wird vermutlich in ein paar Jahren kommen, zurzeit bin ich nicht dafür.
Ich vermute, dass man mit Therapien sehr grosszügig umgeht, bei den kleinsten «Wehwehli» wird
sofort eine Therapie verschrieben.
Auch die Übergewichtigen strapazieren unser Gesundheitssystem, da muss man etwas unternehmen.
Z.B. Das richtige essen und Sport betreiben, da würde einiges in der Kasse bleiben.

Viele Grüsse, H.D.


24. Februar 2014, Landert Beatrice:

Dass das Gesundheitswesen, sprich Krankheitswesen zu teuer ist , weiss man schon lange, was man dagegen tut, ist Paradox, denn man macht mit den vielen Schlagwörtern wie Prävention, zum Beispiel täglicher Gesundheitscheck der Klinik Hirslanden, am TV sowie anderen Gesundheitssendungen, die Bevölkerung nicht gesünder – das Gegenteil ist der Fall! Es sind nur zu viele, welche diese Sendungen all zu Ernst nehmen und sofort zum Arzt, mehreren Aerzten rennen, um sich durchchecken zu lassen! Das alles artet zur Massenhysterie aus und damit ist niemandem geholfen! Die Spitäler, Krankentempel, werden immer luxuriöser, es müssen immer noch neuere, grössere Computertomografen angeschafft werden, um noch intensivere Abklärungen tätigen zu können , um im negativen Fall doch nichts herausgefunden zu haben! Um die hoch spezialisierten Geräte bedienen zu können, müssen ebenfalls Spezialisten her und diese sind nicht in jedem Spital anzutreffen! Warum  beleuchtet man nicht einmal diese Seite, da liegt doch der grösste Kostenfaktor! Die unzählig vielen Spezialisten, verteuern das Gesundheits-Krankenwesen, das ist für mich klar! Der heutige Mensch ist doch nicht kränker wie früher, er wird krank gemacht! Wenn das Angebot der Präventionen, nicht so im Mittelpunkt stünde und jeder mit dem eigenen gesunden  Verstand seinen Körper wahrnehmen würde, wäre  schon ein grosser Schritt zur Kostendämpfung getan! Alles andere ist eine Illusion! Dem Staat geht es nicht um die Gesundheit, er verdient mit krankmachendem, wie zum Beispiel:  Zucker – er wird subventioniert, es gibt immer mehr Diabetes, Tabak – er wird angepflanzt und subventioniert, Rauchen ist schädlich, die Zigaretten werden bald so teuer wie Kaviar, verboten werden sie nicht, warum: der Staat verdient am Tabak, ebenfalls das Krankenwesen! Verlierer sind diejenigen welche gesund und eigenständig denken und leben!

Landert Beatrice


24. Februar 2014, H. Meyer:

Parlamentarische Krankenkassen – Vertreter: Für höhere Prämien!?

Die parlamentarischen «Interessen-Vertreter» wurden im Beobachter Nr. 21 vom 12.10.12 nicht zu unrecht unter «Befangenen-Chor» in Amt und Würden und mit ihren Befugnissen dargestellt.
Seit der «Arena-Sendung» (23.11.12) fragen sich viele, wie es unter dem neuen Bundesrat Alain Berset weitergehen werde.
Sein Vorgänger, Bundesrat Burkhalter, wusste sicher, weshalb er das Departement zu wechseln und den «Gesundheits-Kuchen» einem anderen zu überlassen wünschte…

Ein Vorfall in der Herbstsession hat überrascht und schockiert. – Mehrere bürgerliche Nationalräte, die neben ihrem Mandat auch für eine Krankenkasse als Beirat oder Verwaltungsrat tätig sind, forderten höhere Medikamentenpreise! – Sie haben richtig gelesen. Anstatt sich für tiefere einzusetzen, unterstützen sie die milliardenschwere Pharmaindustrie.

Wie kam es zu diesem Entscheid?

  1. Im April 2012 hat Bundesrat und Gesundheitsminister Berset den Euro-Umrechnungskurs für einen Grossteil der Arzneimittel von 1.58! auf 1.23 gesenkt. Wie Sie wissen, der Eurokurs war gesunken. Diese Korrektur verbilligte die Medikamente für die Krankenkassen um 250 Millionen Franken pro Jahr. Die Pharmalobby lief gegen diesen tiefen Wechselkurs Sturm. Sie organisierte im Parlament mehrere Vorstösse für einen höheren Wechselkurs!

  2. Im September hat der Nationalrat einen dieser Vorstösse mit 99 zu 67 Stimmen angenommen. Er verpflichtet den Bundesrat, mit den Krankenkassen und der Pharmaindustrie «einvernehmlich» einen höheren Euro-Wechselkurs auszuhandeln. Die Pharma möchte für sich einen Wechselkurs von mindestens 1.40 Franken.

Der geneigte Leser ahnt – wenn er es nicht schon weiss – dass der Nationalrat sich mehrheitlich für die harte Interessenspolitik der Pharmalobby entschied. Bürgerliche Beiräte und Funktionäre von Krankenkassen wie Groupe Mutuel, CSS oder Intras, die im Nationalrat für höhere Medikamentenpreise gestimmt haben, zeigen, dass bei gewissen Krankenkassen nicht die kostengünstige medizinische Versorgung, sondern offenbar die Profite der eigenen Branche und der eben erwähnten Lobby im Vordergrund stehen.
Vielleicht ahnen Sie , was ich mir für viele Bürgerinnen und Bürger in unserem Land wünsche: Eine Krankenkasse, die sich klar für die Versicherten einsetzt und sich nicht immer in neue Interessenkonflikte verstrickt. Auch wenn sich viele Kassen-Vertreter ihre Jobs erhalten wollen.
Ich kenn und empfehle Ihnen allen jene Medizin, die diese Krankheit in unserem Gesundheitssystem heilen kann: Eine öffentliche Krankenkasse für alle. Diese Kasse wird alle Versicherten, ob jung oder alt, ob gesund oder krank, fair behandeln und mit der Pharmaindustrie vernünftige Preise aushandeln.

Benötigte, wichtige und preisgünstige Medis müssten nicht mehr im Ausland eingekauft werden. Auch ein Beitrag zum viel diskutierten Einkaufstourismus.

H. Meyer, Wettigen


23. Februar 2014, R. Marie:

Oui, l’Etat devrait piloter davantage le système de santé. Moi qui ai payé de ma poche en 1984 – donc avant l’introduction de l’assurance maladie – tous les frais engendrés par mon cancer du sein (maladie impossible à éviter !), soit : mastectomie, radiothérapie et chimiothérapie, sans rien demander à personne, je me vois aujourd’hui obligée de débourser Fr. 438.- par mois – somme qui grève très lourdement mon modeste budget mensuel  – pour financer, je suppose, les frais médicaux de personnes qui ont un comportement à risque … Je pense aux gens qui fument, qui s’empiffrent de sucreries ou d’aliments gras ou trop salé, qui ne bougent pas assez, qui consomment de l’alcool immodérément, qui ont une vie sexuelle irresponsable, qui pratiquent des sports extrêmes, etc., etc. … L’Etat devrait donc intervenir afin que des personnes qui, comme moi, mènent une vie raisonnable et ne consultent que rarement un médecin, ne soient pas obligées de financer les frais médicaux de l’autre catégorie !

Rosemary Wells-Marie


21. Februar 2014, Josette Guignet Eperon:

L'état doit-il piloter davantage le système de santé?
Je dirais OUI et, dans le sens du Dr Gutzwiller, que c'est le rôle de l'Etat de prendre en compte les besoins de la population et que celle-ci soit impliquée dans les décisions.
Je prends l'exemple d'un projet de nouvel Hôpital dans notre région du Chablais vaudois et valaisans, qui tarde à venir... et qui, de plus, ne semble pas tenir vraiment compte des besoins d'une population vieillissante. Les responsables mettent en avant les disciplines intéressantes, telles que la pédiatrie, la maternité, les urgences... etc. en apportant des situations de jeunes ou d'adultes, mais rien au sujet du vieillissement.
Il existe maintenant une discipline intéressante, la gériatrie, dont on ne tient pas suffisamment compte dans les soins aigus. La population vieillit mieux, certes, mais ne se contentera pas dans l'avenir d'être accueillie sans beaucoup d'attention au sein d'un hôpital parce que le personnel n'a pas assez de temps ou n'est pas suffisamment formé. Et les exemples ne manquent pas!
Quand au suivi des personnes âgées à domicile...qui va l'assurer lorsqu'il n'y aura plus de médecins généralistes?...

Merci et bonne journée
Josette Guignet Eperon, Infirmière de santé publique à la retraite


20. Februar 2014, Stefan Bernhard:

Sehr geehrte Damen und Herren,

staatliche Einflussmöglichkeiten sind vorab im Bereich der Leistungen (Tarife Aerzte und Spitäler, Preise für Medikamente, Aufsicht über Krankenversicherer im Prämienbereich) zweifellos unumgänglich.
Im Interesse einer Dämpfung des Kostenanstiegs ist der Wettbewerb zu Gunsten der Attraktivität von Hausarzt- oder anderen alternativen Versicherungsmodellen stärker als bisher zu fördern.

Mit freundlichen Grüssen
Stefan Bernhard


 

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